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Moderieren heißt Führen auf hohem Niveau. Deshalb: Ausbildung zum Moderator of Business and Communication

Über Effizienz, Effektivität und Notwendigkeit von Moderatoren in einem professionellen Umfeld streitet sich heute niemand mehr. Umso erstaunlicher ist es, wie wenige professionell ausgebildete Moderatoren es auf dem Markt oder in Unternehmen gibt. Es mag sein, dass einer der Gründe dafür ist, dass die Tiefe der Kompetenzen profes­sioneller Moderatoren und der Umfang der ihnen zur Verfügung stehenden Techniken unterschätzt werden.

Fangen wir mit dem Wissen um die Grenzen und die Möglichkeiten der Moderation an.

Die erste Grenze liegt in der Person des Moderators. Es ist leicht gesagt: "Ich bin neutral!". Aber tatsächlich ist es schwierig, eine neutrale oder allparteiliche Einstellung zu leben. Doch gerade diese allparteiliche Einstellung sichert dem Moderatoren die Fähigkeit, den Gruppenprozess jederzeit steuern zu können. Verliert er diese Form der Neutralität, lässt die Gruppe eine Steuerung in schwierigen Situationen nicht mehr zu. Die Moderation ist damit zum Scheitern verurteilt.

Die zweite Grenze liegt in den Situationen, in denen Moderatoren eingesetzt werden. Moderation dient dazu, das Wissen aller Beteiligten zu mobilisieren, ein gleiches Verständnis für alle sicherzustellen und für alle tragbare Lösungen und Entscheidungen herbeizuführen. Das ist leicht verständlich und einsichtig. Trotzdem passiert es immer wieder, dass in Situationen ohne Entscheidungsspielraum oder in reinen Informationsveranstaltungen Moderatoren eingesetzt werden, die sich dann wundern, keine Akzeptanz für das Ergebnis der Veranstaltung zu erreichen. Der Grund liegt häufig in der Unerfahrenheit der Moderatoren, mögliche Gruppensituationen zu durchdenken und Fallstricke zu erkennen.

Was zeichnet den professionellen Wirtschaftsmoderator aus? Es ist diese planerische Fähigkeit, Verhalten von Teilnehmern vorher zu sagen und in einer zielgerichteten Struktur abbilden zu können. Die Kunst liegt nicht in der korrekten Anwendung von Techniken, sondern in der geschickten Fragestellung, die logisch aufbauend zum Ziel der Veranstaltung oder zum Konsens in Entscheidungen führen muss. Allein dieses Planen und Abbilden erfordert mehr als 50% der Vorbereitungszeit für den Moderator.

Die Gruppe selbst ist die letzte große Herausforderung für den professionellen Moderator. Jede Gruppe hat ihre besonderen Eigenheiten und Bedürfnisse. Und jede Gruppe durchläuft eine individuelle Entwicklung während des Ablaufes einer Moderation. Die Aufgabe des Moderators ist es, die Gruppendynamik zu verstehen und zu nutzen. Kommunikation mit der Gruppe nimmt für den Moderator einen zentralen Stellenwert ein. Als kompetenter Kommunikator gelingt es ihm, die für den Erfolg der Veranstaltung notwendigen Informationen zu erhalten, Interessen zu verstehen, unterschiedliche Meinungen zu integrieren und ein partnerschaftliches Verhältnis in der Gruppe aufzubauen. So fördert er Vertrauen und Offenheit in der Gruppe und sichert Qualität und Tragfähigkeit der Ergebnisse.

Dies wird insbesondere dann wichtig, wenn es vor oder während der Veranstaltung zu Konflikten innerhalb der Gruppe kommt. Unterschiedliche Ziele, Absichten und Bedürfnisse bei Kunden, Mitarbeitern und Teams gehören zur Normalität des Arbeitsalltags. Die Beteiligten sollten in solchen Situationen verhandeln statt zu streiten oder „Politik" zu machen. Führungskräfte, Projektleiter und Berater sind dann gefragt, einzuschreiten und als Konfliktmoderator eine Lösungsfindung zu unterstützen. Die Art und Weise, wie die einzelnen Konflikte angegangen werden, ist hier von zentraler Bedeutung und oft Modell für das weitere Handeln vieler Mitarbeiter. Eine Konfliktmoderation ist vor allem dann notwendig, wenn die Zusammenarbeit auch in Zukunft wichtig ist oder eine schnelle Lösung verlangt.

Betrachten wir die Kompetenzen, die von einem professionellen Wirtschaftsmoderator erwartet werden, so sehen wir, dass es sich um Führungskompetenz handelt. Allerdings fehlt dem Moderator das Machtinstrumentarium, das eine normale Führungskraft besitzt, um sich im Zweifelsfall durchzusetzen. Der Moderator hat nur die Möglichkeit, Gruppen wertschätzend und mit Begeisterung durch den Prozess zu führen und so das Ziel ohne hierarchischen Druck zu erreichen.

Moderieren heißt also in der Tat Führen auf hohem Niveau!

Um der Bedeutung und der Anforderung professioneller Moderation gerecht zu werden, bietet Stöger & Partner die Ausbildung zum „Moderator of Business and Communication (MBC)®“ an. Unser Zertifikat ist von der Deutschen Gesellschaft für Moderation e.V. anerkannt und ermöglicht dem Teilnehmer die Zertifizierung zum "Wirtschaftsmoderator (dgfMod)".

Als Moderator of Business and Communication (MBC)® sind unsere Teilnehmer kompetent,

  • Besprechungen, Meetings und Workshops effektiv zu leiten
  • schnell tragfähige und akzeptierte Entscheidungen mit Gruppen herbeizuführen
  • das kreative und konstruktive Potenzial einer Gruppe lösungsorientiert zu mobilisieren
  • Gruppen auch in schwierigen Situationen erfolgreich zum Ziel zu führen

 

Unsere Ausbildung startet im September 2012. Nähere Informationen erhalten Sie gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder auf unserer Homepage.

Ausbildungen

29.-31.07.2013 - Basistraining Wirtschaftsmoderation (dgfMod)

Wirtschaftsmoderator(in) (dgfMod)

Basistraining    29.-31.07.2013

MBC1    17.-19.10.2013
MBC2    21.-23.11.2013
MBC3    19.-21.12.2013
MBC4    13.-15.02.2014 

27.-29.06.2013 - Wirksame Kommunikation und Selbstmanagement mit NLP

NLP-Business-Practitioner

NLP P0   27.-29.06.2013

NLP P1    12.-14.09.2013
NLP P2    21.-23.11.2013
NLP P3    23.-25.01.2014
NLP P4    13.-15.03.2014
NLP P5    15.-17.05.2014

Train-The-Trainer

Modul 1 Präsenztraining      13.-14.09.2013
Modul 2 Virtual Classroom   23.09.2013 (90 Min)
Modul 2 Präsenztraining      15.-16.10.2013
Modul 3 Virtual Classroom   21.10.2013 (90 Min)
Modul 3 Präsenztraining      04.-05.11.2013
Modul 4 Präsenztraining      10.-11.02.2014